JETZT | Das Saxophon

 


Samstag, 18. April 2020 | ab 19.00 Uhr | Gesellschaftshaus Magdeburg


 

Roger Hanschel + Auryn Streichquartett
[DE, GB]

 

Roger Hanschel | alto saxophone [DE] 

Matthias Lingenfelder | violin [DE] 

Jens Oppermann | violin [DE] 

Stewart Eaton | viola [GB] 

Andreas Arndt | cello [DE] 

 

Roger Hanschel & Auryn Quartett © Armin Zedler

 

JAZZ MEETS CLASSIC

Spuren von Minimal Music, Blues und indischen Klängen

18 Jahre nach seiner ersten Zusammenarbeit mit dem Auryn Quartett komponierte Roger Hanschel erneut ein Programm für Saxophon und Streichquartett. 2001 reiste Hanschel zusammen mit dem Quartett im Auftrag des Goethe Instituts für drei Wochen durch Südamerika und präsentierte das Programm „years of the fifth period“. Nun ist es wieder soweit für ein erneutes joint-venture des Saxophonisten mit einem der renommiertesten klassischen Streichquartette. Hanschel kombiniert einmal mehr einen völlig auskomponierten Streichquartettpart mit immer wieder eingeschlossenen Improvisationen für das Saxophon. Waren in „years of the fifth period“ dichte, äußerst rhythmusbetonte Melodiegeflechte idealer Nährboden für ekstatische Saxophonpassagen, so geht es in „Niederschlagsmengen“ um die unendlichen Möglichkeiten der Farblichkeit des Streichquartetts als Kissen für Hanschels Klangreichtum. Das Album war 2015 für den Jahrespreis der Schallplattenkritik nominiert.

 

„Der Komponist und Saxofonist zeigt sich zum einen als technisch perfekter und expressiver Meister auf seinem Instrument und zum anderen als intelligenter Formschaffender, der seine streichenden Mitmusiker natürlich nicht nur als schmückendes Beiwerk für eigene solistische Ausflüge einbezieht. So entstehen faszinierende Welten zwischen Jazz und Kammermusik, die Spuren von Minimal Music, Blues und zuweilen sogar indischen Klängen aufweisen.“

| Deutschlandfunk, 2017

„In Roger Hanschels siebensätzigem Zyklus Niederschlagsmengen für Altsaxofon und die grandiosen Streicher des Auryn Quartetts bewegt sich Hanschels Altsaxofonstimme im Jazzidiom, die Tonsprache der Streicher tonal zeitgenössisch, mit Rückgriffen auf die Spätromantik – das Ergebnis ist eine Kammermusik von enormer Dichte.“

| FAZ, 31.10.2017